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Häufig gestellte Fragen F.A.Q.

LAUMAS antwortet

In diesem Bereich haben wir die Antworten auf die Fragen gesammelt, die wir am häufigsten erhalten. Bevor Sie direkte Hilfe anfordern, sollten Sie überprüfen, ob Ihre Frage in diesem Abschnitt bereits gemeldet und gelöst wurde.

1. Was ist eine Wägezelle?

Die Wägezelle ist eine elektronische Komponente (Wandler), auf die eine Gewichtskraft angewandt wird.

Die Wägezelle ist in der Lage, die auf sie angewandte Gewichtskraft proportional zur mechanischen Deformation, die in Zehntelmillimeter ausgedrückt von der Kraft selbst verursacht wird, in ein elektrisches Signal in mV umzuwandeln.

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2. Welches Funktionsprinzip hat eine Wägezelle?

Die Wägezelle besteht aus einem Metallkörper (aus Edelstahl oder Aluminium), an den Dehnmessstreifen angebracht werden. Die Dehnmessstreifen bestehen aus einem Gitter aus feinsten Metalldrähten (Konstantan), das auf einem Träger aus isolierendem Material angebracht und in spezifischen Bereichen der Wägezelle angeklebt wird. Die Dehnmessstreifen folgen der Oberflächendeformation der Wägezelle, an die sie angeklebt sind, indem sie sich wie diese verlängern und verkürzen. Diese Maßänderungen verursachen eine Variation des elektrischen Widerstands, die über die Verbindung der „Wheatstone-Brücke“ in ein proportionales elektrisches Signal umgewandelt wird, das normalerweise in mV (Millivolt) ausgedrückt wird.

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3. Welche Typen von Wägezellen gibt es auf dem Markt?

Je nach Anwendungsart, für die sie hergestellt wurden, bzw. nach der verwendeten Bauart werden nachfolgend einige gängige Typen von Wägezellen aufgeführt, die LAUMAS anbietet:

  • Single-Point/für Plattformen – werden in der Mitte einer Ebene aufgestellt und sind imstande, jeden Punkt, auf den Gewicht aufgelegt wird, korrekt zu wiegen. Diese Wägezellen werden normalerweise bi allen Plattformen und Einzelzellenwaagen eingesetzt.
  • Drucklast mit niedrigem Profil – robust und einfach mit dem entsprechenden Einbausatz zu installieren, eignen sie sich für das Wiegen von Silos, Trichtertanks, Mischern und Reaktoren mit auch großen Abmessungen und Nennlasten.
  • Spalte-Wägezellen – werden normalerweise in Brückenwaagen oder mit dem entsprechenden Einbausatz in Silos mit hohem Durchsatz verwendet und können auch im Freien installiert werden.
  • Drucklast und Zuglast – für Materialprüfmaschinen, Spezialprüfungen usw.
  • Zuglast – zur Ausführung von Hängewägesystemen, für Betonmischanlagen oder zum Anbringen an Zugstangen, um alte mechanische Waagen in elektronische Waagen umzuwandeln.
  • Scherstab – diese Wägezellen werden üblicherweise in Plattformen eingesetzt und eignen sich zum Wiegen von Silos mit kleinen und mittleren Abmessungen und für Transportsysteme mit Förderband, Rollenbahn usw.
  • Doppelscherstab – werden normalerweise in Brückenwaagen oder mit dem entsprechenden Einbausatz in Silos mit hohem Durchsatz verwendet und können auch im Freien installiert werden.
  • Biegestab – diese Wägezellen werden üblicherweise zur Ausführung von Wägesystemen mit geringer Nennlast für Dosierer und Füllsysteme, Absackmaschinen, Abfüllmaschinen usw. verwendet.
  • Lastmessbolzen – werden an Hebesystemen mit fester Rolle oder Umlenkrolle angebracht und können individuell nach technischen Vorgaben des Kunden ausgeführt werden.
  • mit Ring für Zugstangen – werden normalerweise angebracht, um die Spannkraft von Zugstangen im Tiefbau, bei Dämmen, Brücken, Tunneln usw. zu überwachen.
  • vorverstärkt – Wägezellen mit einem internen Verstärker, der eine Anwendung mit einem bereits verstärktem Analogausgang von 0–10 V – 4–20 mA ermöglicht.

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4. Sind LAUMAS Wägezellen mit jedem Gerät jeder Marke kompatibel und umgekehrt?

Ja. Unsere Wägezellen sind alle mit den Wägeindikatoren aller Hersteller kompatibel und unsere Wägeindikatoren sind alle mit den DMS-Wägezellen aller Hersteller kompatibel.

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5. Welche Normen müssen zur richtigen Installation der Wägezellen befolgt werden?

Sicherstellen, dass die Auflageflächen der Wägezellen komplanar, und in der Regel eben sind.

Geeignetes Wägemodul verwenden, um die eventuelle geringfügige Nicht-Parallelität der Auflageflächen auszugleichen.

Die Auflageflächen müssen ausreichend steif und theoretisch unverformbar sein.

Bei Scherstab-, Biegestab- und Single-Point-Wägezellen muss der auf dem Produktdatenblatt angegebene Auflagepunkt eingehalten werden.

Auf die im Produktdatenblatt oder am Gehäuse der Wägezelle angegebene Lasteinleitung achten, diese muss in die gleiche Richtung wie die angewandte Kraft ausgerichtet werden.

Aus Sicherheitsgründen sollten die Wägezellen mit maximal 70–80 % ihrer Nennlast verwendet werden.
Beim Wiegen von Objekten mit 4 Auflagepunkten ist zu beachten, dass die Last nicht gleichmäßig auf alle Wägezellen verteilt wird, und dass 85–90 % der angewandten Last auf nur 3 Auflagepunkte entladen wird.




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6. Welche Besonderheiten weisen Single-Point-Wägezellen/Wägezellen für Plattformen auf?

Innerhalb des im Produktdatenblatt angegebenen Bereichs wiegen die Single-Point- und Plattform-Wägezellen korrekt.
Wird zum Beispiel eine für einen 400 Mal 400 Millimeter großen Bereich garantierte Wägezelle verwendet, ist sicher, dass die Erfassung bei Anwendung einer Gewichtskraft an einem beliebigen Punkt einer Struktur dieser Größe korrekt ist.
Wird eine größere Struktur installiert als auf dem Produktdatenblatt angegeben, oder bei Anwendung eines Objekts, das über die Struktur herausragt, ist eine Beschädigung der Single-Point-Wägezelle möglich und der ermittelte Gewichtswert jedenfalls nicht korrekt.




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7. Wie lassen sich Reibungseinflüsse, mit denen die Wiegegenauigkeit beeinträchtigt werden kann, bei der Installation einer Wägezelle oder eines Wägezellensystems begrenzen?

Ein Wägesystem ist umso präziser, je mehr das Wiegeobjekt reibungsfrei ist. Wenn Rohrleitungen vorhanden sind, muss, bevor das Rohr mit dem Wiegeobjekt verbunden wird, überprüft werden, ob dieses dicht an und auf einer Achse mit der Flanschmuffe liegt, mit der es verbunden wird.

Reibungseinflüsse lassen sich durch die Verwendung flexibler Rohre und elastischer Kupplungen oder mit freier Mündung mit Schutzmanschette aus Gummi, z. B. Faltenbalg, begrenzen.

Alternativ den ersten Verankerungsbügel im horizontalen Abschnitt so weit wie möglich, mindestens um das 40fache des Rohrdurchmessers, vom Wiegeobjekt entfernt anbringen.




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8. Wie kann überprüft werden, ob eine Wägezelle richtig installiert wurde?

Zur Überprüfung der korrekten mechanischen Installation des Wägesystems ist der Gewichtsanzeiger auf null zu stellen, das System zu belasten und die Belastung dann zu entfernen. Der Anzeiger muss exakt auf null zurückkehren.

Bei Wägesystemen mit mehreren Wägezellen diesen Vorgang für jede Wägezelle wiederholen. Bei belastetem System sind die Gewichtswerte für jede Wägezelle ähnlich, bei unbelastetem System zeigen sie null an.




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9. Wie können mehrere parallel geschaltete Wägezellen korrekt installiert werden?

Für den Parallelanschluss mehrerer Wägezellen einen dichten Anschlusskasten mit geeigneter Klemmleiste oder einen Mehrkanalsender im Kasten verwenden.

Für den Kabelein- und -ausgang am Anschlusskasten oder Mehrkanalsensor müssen Kabelverschraubungen installiert werden.




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10. Welche Eigenschaften müssen die zur Verbindung zwischen dem Anschlusskasten und dem Wägeindikator/Wägetransmitter verwendeten Verlängerungskabel haben?

Die für die Geräteverbindung verwendeten Verlängerungskabel müssen geschirmt sein. Es empfiehlt sich die Verwendung eines 6-Leiter-Kabels mit Remote-Sense-Funktion, das in der Lage ist, den durch den Schaltweg zwischen den Geräten verursachten Spannungsabfall auszugleichen. Im Kabelkanal sollten möglichst keine anderen Kabel enthalten sein und es sollte so weit wie möglich von den Leistungskabeln entfernt verlegt werden.

Bei Verwendung der Anschlusskabel mit 4 Leitern einen Mindestquerschnitt von 1 Quadratmillimeter verwenden und die Länge von 300 Metern möglichst nicht überschreiten.




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11. Wie sollte man sich verhalten, wenn Schweißarbeiten an bereits montierten Wägezellen erforderlich sind?

Nach dem Einbau sollten keine Schweißarbeiten durchgeführt werden. Sollten sie dennoch unvermeidbar sein, die Massezange des Schweißgeräts so nah wie möglich an der zu schweißenden Stelle anbringen, damit kein Strom durch das Gehäuse der Wägezelle fließen und sie beschädigen kann.




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12. Wie können in Wägesystemen mit mehreren Wägezellen die Bindungen und Zubehörteile so ausgeführt und positioniert werden, dass sie den seitlichen Krafteinwirkungen und der Gefahr eines Kippens aufgrund von Stößen, Vibrationen, Windstößen, Erdbeben standhalten?

Es sind verschiedene Montagemodule erhältlich. Ihr Zweck ist, die korrekte Anwendung der Wägezelle sowie maximale Zuverlässigkeit und Präzision im Einklang mit den am Wiegeobjekt vorhandenen mechanischen, elektrischen und pneumatischen Anschlüssen zu erlangen.

In Wägesystemen mit mehreren Wägezellen die Bindungen so positionieren, dass sie den eventuellen seitlichen Krafteinwirkungen standhalten.

Der Anlagenplaner muss beurteilen, ob die Standard-Wägemodule für diesen Zweck ausreichen oder ob weitere Maßnahmen zu ergreifen sind, die von möglichen Stößen und Vibrationen, Windlast, Klassifizierung des Installationsgebiets nach Erdbebengefährdung, Beschaffenheit der Unterlage abhängen.

Bindungen ausführen, die in der Lage sind, den Horizontalkräften standzuhalten, damit die Wägezellen korrekt arbeiten können und keinen potenziell schädlichen Belastungen ausgesetzt sind.

Die Ausführung von Kippschutz-Bindungen ist ratsam in Wägesystemen für Silos, Tanks oder Konstruktionen im Freien, die der potenziellen Krafteinwirkung durch Wind, seismische Kräfte, versehentliches Anstoßen von Arbeitsmaschinen und weiteren ähnlichen Situationen ausgesetzt sind.




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13. Was muss sichergestellt werden, wenn das Wägesystem an Konstruktionen mit Beinen oder an Silos und Tanks angebracht wird?

Bei Anwendung des Wägesystems an Konstruktionen mit Beinen oder an Silos muss immer sichergestellt werden, dass die Ständer miteinander verbunden sind, andernfalls müssen sie entsprechend verbunden werden.




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14. Wie wird eine korrekte Erdungsanlage ausgeführt, die verhindert, dass elektrostatische Aufladungen durch die Wägezelle gelangen und diese beschädigen?

Elektrostatische Aufladungen sind potenziell in der Lage, die Wägezellen zu beschädigen. Aus diesem Grund empfehlen wir, die Kopfplatte jeder einzelnen Wägezellen mittels Kupferleiter mit angemessenem Querschnitt mit der entsprechenden Grundplatte zu verbinden. Danach die Grundplatten miteinander verbinden und zum selben Erdungsnetz führen.

Auf diese Weise werden die elektrostatischen Aufladungen in die Erde entladen, ohne die Wägezellen zu durchfließen und zu beschädigen.

Durch die Ausführung einer korrekten Erdungsanlage wird die Möglichkeit einer zukünftigen Beschädigung der Wägezellen und des damit verbundenen Geräts ausgeschlossen.

Es ist strikt verboten, die Durchgängigkeit der Erdungsanlage über Metallteile des Wiegeobjekts herzustellen.




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15. Wie wird die richtige Funktion einer Wägezelle überprüft?

Um die richtige Funktion einer oder mehrerer Wägezellen zu überprüfen, müssen einige Prüfungen mit einem digitalen Multimeter mit mV-Skala vorgenommen werden. Der Test muss von Fachpersonal ausgeführt werden, das die Messung mit großer Genauigkeit vornehmen kann.

Die folgenden Prüfungen sind dazu erforderlich:

Widerstandsmessung der Wägezelle mit digitalem Multimeter:

  • Die Wägezellen vom Instrument (oder von der Verstärkerkarte) trennen und sicherstellen, dass die Umgebung oder der Anschlusskasten keine Feuchtigkeitsspuren aufgrund der Bildung von Kondenswasser oder Eindringen von Wasser aufweist. Andernfalls ist die Anlage zu sanieren oder bei Bedarf auszutauschen.
  • Sicherstellen, dass der Draht für das positive Signal und jener für das negative Signal den gleichen oder einen ähnlichen Impedanzwert aufweisen, wie auf dem Datenblatt der Wägezelle angegeben (Ausgangswiderstand).
  • Sicherstellen, dass der positive Ladungsdraht und der negative Ladungsdraht den gleichen oder einen ähnlichen Impedanzwert aufweisen, wie auf dem Datenblatt der Wägezelle angegeben (Ausgangswiderstand).
  • Sicherstellen, dass zwischen dem Schirm und einem beliebigen anderen Draht der Wägezelle und zwischen den einzelnen Drähten der Wägezelle und dem Wägezellenkörper ein Isolierwert von über 20 Mohm (Megaohm) vorliegt.

Spannungsmessung der Wägezelle mit digitalem Multimeter:

  • Die Wägezelle, die überprüft werden soll, unter dem Gehäuse herausnehmen oder die Ablage des Gehäuses anheben.
  • Sicherstellen, dass die Ladungsdrähte der mit dem Instrument verbundenen Wägezelle (oder des Verstärkers) eine Spannung von 5 Vcc +/-3 % (10 Vcc +/-3 % bei LAUMAS-Instrumenten der Serie TPS/TPZ) aufweisen.
  • Das Antwortsignal der Wägezelle zwischen dem Draht für das positive Signal und jenem für das negative Signal messen, indem diese direkt am Prüfgerät angeschlossen werden, und sicherstellen, dass es zwischen 0 und +/- 0,5 mV (Millivolt) liegt.
  • Kraft auf die Wägezelle anwenden, um zu prüfen, ob es zu einem Anstieg des Signals in mV (Millivolt) kommt.

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16. Welchen Unterschied gibt es zwischen Wägezellen mit 4 und 6 Drähten? Welche Vorteile haben Wägezellen mit 6 Drähten in Bezug auf den Ausgleich des Spannungsabfalls in den Leitungen?

Je nach Modell können Wägezellen 4 oder 6 Drähte plus den Schirm haben. Die Modelle mit 6 Drähten verfügen neben den Terminals für die Stromversorgung + und Stromversorgung – und Signal + und Signal - noch über 2 weitere Drähte namens Sense + und Sense –, die auch als Referenz bezeichnet werden können.

Der Widerstand eines elektrischen Kabels variiert in Bezug auf die Temperatur und Länge. Demzufolge kommt es bei Variationen der Temperatur und des Abstands zu einem Spannungsabfall, der bei Systemen mit 6 Drähten ausgeglichen werden kann und sich nicht auf die Messung auswirkt.

Wägezellen mit 4 Drähten sind in Bezug auf die Kabellänge, in der die Serie geliefert wird, kalibriert und thermisch ausgeglichen. Um die Kalibrierung und den Ausgleich nicht zu beeinträchtigen wird strikt davon abgeraten, das Kabel einer Wägezelle mit 4 Drähten zu kürzen.

Sollten in einer Wägeanlage sowohl ein Wägeindikator oder -transmitter mit 6 Eingangsdrähten und parallel ein Anschlusskasten vorhanden sein, wird empfohlen, ein Kabel mit 6 Drähten für den Anschluss des Wägetransmitters zu verwenden, damit der Spannungsabfall im Kabelabschnitt zwischen dem Anschlusskasten und dem Indikator selbst ausgeglichen wird.

Sollte der Indikator über 4 Eingangsdrähte verfügen, wird empfohlen, ein geschirmtes Kabel mit großem Querschnitt (mindestens 1 mmq) zu verwenden, um den Spannungsabfall zwischen dem Anschlusskasten und dem Wägeindikator abzufangen.

Diese Angaben sind bei Wägezellen mit 6 Drähten nicht zu berücksichtigen.

Die Sense-Drähte (Referenz) werden an die Sense-Terminals des Wägeindikators angeschlossen, damit dieser die Messung und Regelung des Verstärkers für die effektive Spannung, die in die Wägezelle gelangt, vornehmen kann. Wägezellen mit 6 Drähten sind also gegenüber jenen mit 4 Drähten zu bevorzugen, denn sie bieten den Vorteil, dass es keine Einschränkungen gibt, wenn der Installateur die Kabel kürzen möchte.

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17. Welche Normen müssen zur richtigen Installation der elektronischen Instrumente (Wägeindikatoren, Wägetransmitter, Wägeinstrumente und Dosierinstrumente) befolgt werden?

Das Kabel der Wägezelle muss autonom sein und darf nicht zusammen mit anderen Kabeln im Kabelkanal verlaufen. Wir empfehlen, es direkt, ohne Unterbrechungen und ohne Klemmleisten an den Wägeindikator oder Wägetransmitter anzuschließen.

Wir empfehlen außerdem, die Installation der elektronischen Geräte in einem Schaltschrank, der auch Umrichter enthält, zu vermeiden. Falls dies unvermeidlich ist, müssen entsprechende Filter installiert und Trennbleche zwischen den Umrichtern angebracht werden. Der Verantwortliche des Schaltschranks muss alle für die Anlage erforderlichen elektrischen Schutzeinrichtungen bereitstellen und installieren.

Wir empfehlen, die Geräte immer mit Spannung zu versorgen, um Kondensatbildung zu vermeiden.




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18. Welche Vorteile habe LAUMAS Wägeindikatoren mit MULTI (Multiprogram) Software für Händler/Installateure?

Instrumente mit dem Programm “MULTI” ermöglichen es Installateuren, den gewünschten Software-Typ autonom auszuwählen, um zahlreiche Anforderungen zu erfüllen. Händler, die sich einen Lagerbestand an Wägeindikatoren mit dem Programm MULTI zulegen möchten, verfügen so jederzeit über ein “JOLLY”-Instrument und sind daher imstande, sämtlichen Lieferanfragen, die eingehen könnten, gerecht zu werden.

Liste der auswählbaren Programme:

  • BASIS: Basisprogramm zur Verwaltung des Sollwerts ohne spezifische Dosierungsfunktionen.
  • FERNANZEIGE: Programm mit Fernanzeige des Gewichts mit Sollwerten ohne Dosierungsfunktionen.
  • EINZELPRODUKTBELADUNG: Dosierungsprogramm für Einzelproduktbeladung, 99 Formeln.
  • EINZELPRODUKTENTLADUNG: Dosierungsprogramm für Einzelproduktentladung, 99 Formeln.
  • 3 PRODUKTE: Dosierungsprogramm für die Beladung mit bis zu 3 Produkten, 99 Formeln.
  • 6 PRODUKTE: Dosierungsprogramm für die Beladung mit bis zu 6 Produkten, 99 Formeln. Für dieses Programm ist das externe Relaismodul RELE6PROD erforderlich.
  • 14 PRODUKTE: Dosierungsprogramm für die Beladung mit bis zu 14 Produkten, 99 Formeln. Für dieses Programm sind sowohl das externe Relaismodul RELE6PROD als auch das externe Relaismodul RELE14PROD erforderlich.

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19. Was versteht man unter „selbsttätige Waage“ (AWI Automatic Weighing Instruments) gemäß der Richtlinie 2014/32/EU, die besser unter MID-Richtlinie (Measuring Instruments Directive) bekannt ist?

Eine selbsttätige Waage ist ein Gerät, das die Masse eines Erzeugnisses ohne Eingreifen von Bedienungspersonal bestimmt und dabei einem vorgegebenen automatischen, für das Gerät charakteristischen Programmablauf folgt.

Selbsttätige Waagen (Automatic Weighing Instruments, AWI), die für kommerzielle Zwecke verwendet werden, müssen den wesentlichen Anforderungen von Anhang I der Richtlinie 2014/32/EU (Measuring Instruments Directive, MID) sowie den spezifischen Anforderungen von Anhang MI-006 entsprechen.

Nachfolgend werden die wichtigsten Typen von selbsttätigen Wägeinstrumenten aufgelistet, die den Vorschriften der MID-Richtlinie unterliegen:

Selbsttätige Waage für Einzelwägungen
Eine selbsttätige Waage, die die Masse von vorgegebenen einzelnen Lasten (z. B. Fertigpackungen) oder von Einzellasten losen Materials bestimmt.

Selbsttätige Kontrollwaage
Eine selbsttätige Waage für Einzelwägungen, die Güter unterschiedlicher Masse anhand des Wertes der Differenz ihrer Massen und eines nominalen Sollwerts in zwei oder mehr Teilgruppen aufteilt.

Gewichtsauszeichnungswaage
Eine selbsttätige Waage für Einzelwägungen, die einzelne Güter mit Etiketten versieht, auf denen das Gewicht angegeben ist.

Preisauszeichnungswaage
Eine selbsttätige Waage für Einzelwägungen, die einzelne Güter mit Etiketten versieht, auf denen Gewicht und Preis angegeben sind.

Selbsttätige Waage zum Abwägen
Eine selbsttätige Waage, die Behälter mit einer vorgegebenen und effektiv gleich bleibenden Masse eines Schüttguts füllt.

Selbsttätige Waage zum Totalisieren (totalisierende Behälterwaage)
Eine selbsttätige Waage, die ein Massengut durch Teilung in einzelne Lasten nacheinander wägt. Dabei wird die Masse jeder einzelnen Last nacheinander bestimmt, die Wägeergebnisse summiert und die einzelnen Lasten zur bereits abgewogenen Menge hinzugegeben.

Selbsttätige Waage zum kontinuierlichen Totalisieren
Eine selbsttätige Waage, die ein Massengut auf einem Förderband kontinuierlich wägt, ohne systematische Unterteilung der Masse und ohne Unterbrechung der Bewegung des Förderbandes.

Gleiswaage
Eine selbsttätige Waage, die einen Lastträger einschließlich Schienen für das Befahren mit Schienenfahrzeugen besitzt.

Laumas kann Wägeindikatoren und Wägetransmitter liefern, die der MID-Richtlinie (Measuring Instruments Directive) entsprechen.

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20. Ich bin ein Endkunde, an wen kann ich mich wenden, wenn ich Produkte von LAUMAS kaufen möchte oder technische Hilfeleistungen benötige?

Laumas hat ein weltweites Netzwerk aus technischen Hilfeleistungszentren und autorisierten Händlern erstellt. Konsultieren Sie den Bereich „Vertrieb“ auf unserer Website und fordern Sie bei sales@laumas.it Informationen über Händler in Ihrer Zone oder nahe gelegene technische Hilfeleistungszentren an.

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21. Was versteht man unter „genehmigte Wägesysteme“ oder „Systeme zur legalen Verwendung gegenüber Dritten“ (NAWI – Non Automatic Weighing Instruments)?

Eine „nichtselbsttätige Waage“ oder „Gerät“ ist eine Waage, die beim Wägen das Eingreifen einer Bedienungsperson erfordert.

Gemäß der europäischen Richtlinie 2014/31/EU ist die Verwendung von Wägeinstrumenten, die zur legalen Verwendung gegenüber Dritten genehmigt wurden, für die folgenden Anwendungen und/oder Einsatzbereiche verpflichtend:

  • Bestimmung der Masse für Zwecke des geschäftlichen Verkehrs;
  • Bestimmung der Masse zur Berechnung einer Gebühr, eines Zolls, einer Abgabe, einer Zulage, einer Strafe, eines Entgelts, einer Entschädigung oder ähnlicher Zahlungen;
  • Bestimmung der Masse im Hinblick auf die Anwendung von Rechtsvorschriften oder die Erstellung von Gutachten für gerichtliche Zwecke; Bestimmung der Masse bei der Ausübung der Heilkunde beim Wiegen von Patienten aus Gründen der ärztlichen Überwachung, Untersuchung und Behandlung;
  • Bestimmung der Masse für die Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken aufgrund ärztlicher Verschreibung und Bestimmung der Masse bei Analysen in medizinischen und pharmazeutischen Laboratorien;
  • Bestimmung des Preises entsprechend der Masse für den Verkauf in öffentlichen Verkaufsstellen und bei der Herstellung von Fertigpackungen;

Die Instrumente zur legalen Verwendung gegenüber Dritten müssen vor der Inbetriebnahme einer ersten Eichung unterzogen werden und danach regelmäßig geeicht werden, wobei die Häufigkeit in den einzelnen nationalen Richtlinien der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union festgelegt wurde (in Italien alle drei Jahre).

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22. Wo kann ich die regelmäßige Eichung meines Wägeinstruments vornehmen?

LAUMAS kann die erste regelmäßige Eichung/CE-M-Genehmigung seiner Wägeinstrumente autonom durchführen oder innerhalb seines Netzwerks aus akkreditierten technischen Hilfeleistungszentren vornehmen lassen.
Die erste regelmäßige Eichung ist erforderlich, wenn das Wägesystem in Anwendungen zur legalen Verwendung gegenüber Dritten gemäß OIML R76:2006 – Richtlinie 2014/31/EU eingesetzt wird.
Die anschließenden regelmäßigen Eichungen werden den gesetzlichen Vorschriften entsprechend mit einer Häufigkeit vorgenommen, die in den einzelnen nationalen Richtlinien der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ab der ersten regelmäßigen Eichung festgelegt wurden (in Italien alle drei Jahre). Wenden Sie sich hierzu an das Eichamt der Handelskammer der Provinz, in der das Instrument installiert wurde, oder an ein akkreditiertes Eichlabor in Ihrem Gebiet.
Informationen über akkreditierte Eichlabors in Ihrer Nähe erhalten Sie bei sales@laumas.it.

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23. Welche Vorschriften sind bei der Eichung eines Wägeinstruments zu befolgen, das in einem Unternehmen verwendet wird, das mit einem nach UNI EN ISO 9001 zertifizierten Qualitätssystem arbeitet?

Ein Unternehmen, das mit einem zertifizierten Qualitätssystem arbeitet, muss die Wägeinstrumente, mit denen es ausgestattet ist, innerhalb der vom Unternehmen mit dem Qualitätsinspektor vereinbarten Zeiträume und je nach vorgesehener Verwendung des Instruments eichen.

Wenn das Wägeinstrument von grundlegender Bedeutung für die Produktion des Unternehmens ist und häufig eingesetzt wird, kann die regelmäßige Eichung auch monatlich oder halbjährlich erforderlich sein. Wenn das Wägeinstrument jedoch nur sporadisch und für nebensächliche Anwendungen innerhalb des Unternehmens verwendet wird, können sich die Abstände zwischen den Eichungen verlängern, z. B. auf alle 24 – 36 Monate.

Die Eichung kann anhand eines dokumentierten geeigneten Verfahrens mit zertifizierten Probemassen durchgeführt werden, bei denen auf nationale Referenzgewichte Bezug genommen wird. LAUMAS verfügt über ein weltweites Netzwerk aus technischen Hilfeleistungszentren, in denen Prüfprotokolle gemäß UNI EN ISO 9001 ausgestellt werden können.

Informationen über technische Hilfeleistungszentren in Ihrer Nähe erhalten Sie bei sales@laumas.it.

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